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S E L B S T H E I L U N G   M I T   Q I G O N G
   
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Wirksamkeit

Qigong-Übungen werden im Stehen, Sitzen, Liegen und Gehen praktiziert. Alle Körperhaltungen und Bewegungen folgen der natürlichen Bewegung des Menschen und dienen seiner Gesundheit und Heilung. Die Übungen sind sehr einfach und brauchen nur genau so viel Kraft, wie gerade nötig. In diesem Sinn verhelfen sie uns auch zu mehr Weisheit und Klarheit. Regelmäßig geübt, entwickelt man Aufrichtung, Spannkraft, innere Festigkeit , Klarheit und Zufriedenheit und lernt seine Kräfte optimal entfalten. Das Qigong ist ebenso flexibel wie einfach und kann sich jedem Menschen in jeder Situation anpassen, deshalb ist es gut für jung und alt, wie für gesunde und kranke Tage.

Wissenswertes zum Qigong PDF 105 KB
Übung im Stehen

Dazu verhilft vor allem die Grundübung im Stehen, die man jederzeit und überall üben kann: Man steht, der Körper aufrecht und entspannt, der Blick und die Fußspitzen sind nach vorn gerichtet. Die Füße sind parallel und so weit, wie die Schultern breit sind. Die Knie locker (Federkraft des Körpers), der Po setzt sich, als ob die Wirbelsäule verlängert bis zur Erde ein drittes Bein wäre. Die Lendenwirbelsäule ist gerade, doch das Becken bleibt stets beweglich in alle Richtungen. Man wächst wie eine Pflanze aus der Wurzel zum Licht. Der Kopf ist  gerade, das Kinn leicht zur Brust geneigt und die Schultern und Arme hängen entspannt ohne schlaff zu sein. Die Hände fühlen das Qi. So stehend, dem Körper und der Atmung in seiner ganzen Natürlichkeit folgend (der Körper tut, nicht wir), findet man den Weg zu sich selbst.

Viele Formen Qigong hat viel Platz für das Allgemeine (die Gesetzmäßigkeiten), wie für das Individuelle (das Kreative). Daher gibt es auch viele Qigong-Formen und Schulen. Alle folgen dem grundlegenden Gesetz von Yin und Yang. Hat man erst einmal gelernt Yin und Yang im eigenen Körper zu erspüren und die Gegensätze als Einheit wahrzunehmen, so lernt man auch das Horchen auf die innere Stimme, die mit unserer ursprünglichen Natur in Verbindung steht. Das ist allerdings die hohe Kunst in der Übung des Qigong, die aber auch manchem Anfänger gelingen kann.
Aus- und Weiterbildung Als langjährige Therapeutin und Dozentin mit viel eigener Erfahrung in den Methoden die ich vermittle, kommt eine intensive Aus- und Weiterbildung mit dem Schwerpunkt Qigong und chinesische Medizin. Dabei war mir das Studium der klassischen Medizinphilosophie ein besonderes Anliegen. Meiner ursprünglichen Ausbildung im freien Schauspiel und als Körpertherapeutin (Core-Energetik), folgte die dreijährige Ausbildung zur Heilpraktikerin (1984-1987), in der ich die chinesische Medizin kennen und lieben lernte. 1986 öffnete ich meine Naturheilpraxis, damals schon mit dem Schwerpunkt der Körperpsychotherapie. Bald wurde ich gebeten zu unterrichten und 1990 war ich Gründungsmitglied von Shou Zhong, einer dreijährigen TCM-Ausbildung der AGTCM für Heilpraktiker und Ärzte in Berlin. Seither arbeite ich als Dozentin für diesen Fachbereich.
Meine Arbeit In meiner Praxis als Körpertherapeutin arbeite ich mit der Akupunktur, dem Qigong als Atem- und Bewegungstherapie, der Massage und den Methoden der modernen Körperpsychotherapie. Heute basiert jede meiner Interventionen auf den Grundlagen des chinesischen Denkens, die ich im therapeutischen Gespräch zu vermitteln suche. Es ist mir wichtig, dass jeder Mensch, der mich aufsucht und dessen Prozess ich begleiten darf, meine vorgeschlagenen Schritte versteht und annehmen kann. Dabei fließen die unterschiedlichen Arbeitsbereiche ineinander über. So kommen Qigong-Übende in meine Praxis und Patienten finden den Weg ins Qigong und einige meiner Klienten/Patienten haben mittlerweile eine Ausbildung in Qigong und/oder in chinesischer Medizin gemacht.
Zwei Systeme

Als Qigong-Lehrerin arbeite ich mit zwei unterschiedlichen Übungssystemen. Zum einen mit dem Qigong Yangsheng nach Prof. Jiao Guorui (Bonn/Peking) und zum anderen mit dem Jinjing Gong nach Prof. Wang Qingyu (Chengdu/Sichuan) und Dr. Heiner Frühauf (Classical Chinese Medizin, Portland/USA).

Qigong Yangsheng

Das Medizinische Qigong Yangsheng folgt dem Übungsgrundsatz 70/30, einer Verteilung von Yin und Yang, die den Yin-Aspekt (70) in den Vordergrund stellt und somit vor allem Entspannung und Heilung bewirkt. Zu den Übungen der 8 Brokate, der 15 Ausdrucksformen, der 6 heilenden Laute und denen der 5 Tiere, die ich unterrichte, steht eine umfangreiche Literatur zur Verfügung.                            

www.qigong-yangsheng.de
Jinjing Gong

Das Jinjing Gong (Muskel/Sehnen- und Meridian Qigong) ist ein 50/50 Qigong und besonders geeignet für energetisch arbeitende Therapeuten und Menschen, die tiefer in die Methode des Qigong einsteigen möchten. Es übt und verteilt Yin und Yang gleichermaßen und es hat deshalb eine sehr kräftigende, aber auch eine  herausfordernde Wirkung. Damit erfährt man aber auch vieles über das Zusammenspiel von Körper und Geist, denn im Gleichgewicht von Yin und Yang werden die Meridiane durchlässig und nachhaltig von Hindernissen befreit und das Qi entwickelt sich fühlbar. Mit dem Jinjing Gong wird chinesische Medizin zur eigenen Erfahrung und man gewinnt einen tiefen Einblick in die Zusammenhänge von Mensch und Kosmos aus ursprünglich daoistischer Sicht.                   

www.classicalchinesemedicine.org
 
   

 

 
Naturheilpraxis Heilpraktikerin Ulla Blum - Akupunktur, Massage, Qigong, Körpertherapie (TCM)
Leibnizstrasse 33, 10625 Berlin, Telefon (030) 3180 7808, e-Mail: